NIR-Technologie. Futterration im Griff – spart bares Geld

 

 

Die vorgelegte Futterration präzise steuern ermöglicht Hochleistung

Es ist im Interesse jedes Milchviehhalters, ganz genau zu wissen, was er seinen Kühen vorlegt. Verfüttert er die berechnete Futtermenge? Seine Rationen basieren auf der Berechnung des Trockenmassegehalts, doch die kann im Silo stark schwanken. Eine falsch berechnete Futterration bringt vier große Nachteile mit sich: eine niedrigere Futtereffizienz, Stoffwechselprobleme bei der Kuh, schwankende Milchleistungen und einen höheren Anteil an Futterresten, die ungenutzt bleiben und beseitigt werden müssen. Alles kostet den Landwirt bares Geld. Schon bei mittelgroßen Herden können sich dadurch Beträge aufsummieren, welche die Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion deutlich verschlechtern.

SILOKING SelfLine NIR Sensor Einsatz 600

Fütterung basiert auf klaren Fakten

Mit einer Fütterung nach Augenmaß lässt sich die maximale Milchleistung pro Kilogramm Trockenmasse nicht erzielen. Mit dem NIR-System von Dinamica Generale vorn im Fräskopf des SILOKING Selbstfahrers sind Milchviehhalter bei der Mischung der Rationen nicht mehr auf Vermutungen angewiesen, sondern können jetzt ganz präzise die Zielkomponenten anpassen.

 

 

 

Die Lösung von SILOKING: NIR-Technologie

Es lohnt sich, die Qualität des Grundfutters genau unter die Lupe zu nehmen. Am besten schon bei der Siloentnahme. Die Lösung von SILOKING für diese Aufgabe lautet: Nah-Infrarot-Spektroskopie oder kurz NIR. Diese Technologie, die für alle SILOKING Selbstfahrer optional erhältlich ist, bedient sich kurzwelligen Lichts zur Analyse der Trockenmasse der Futterkomponenten. Diese Ausstattung kann auch nachgerüstet werden. Die NIR-Technologie ermöglicht eine kontinuierliche, berührungslose und zerstörungsfreie Echtzeitanalyse.

SILOKING NIR mit DG 8000 600

Echtzeitanalyse statt Stichproben

Besondere Vorteile bietet das NIR-System bei Silos mit Schichten von Futter unterschiedlicher Herkünfte und verschiedenen spezifischen Gewichts. Im Gegensatz zur stichprobenartigen Trockenmassemessung kann das System schon während der Futterentnahme anhand der in Echtzeit gemessenen Werte exakt nachsteuern. Es weiß, welchen Trockenmassegehalt das eingeförderte Grundfutter hat und kann die geplante Zielkomponente anpassen.

 

 

 

Die Einzelkomponenten trockenmasseabhängig beladen

Direkte Verrechnung im Fütterungssystem

Das NIR-System wird in die Entnahmefräse der SILOKING Selbstfahrer verbaut. Das Futter wird von der Fräse aus dem Silostock gelöst und passiert den Trockenmasse-Scanner. Der Scanner erfasst die aktuellen Trockenmassegehalte und gibt die Daten an die Rechnungseinheit (Programmierwaage DG8000-IC) weiter. Die Programmierwaage berechnet im Abgleich mit der geplanten Ration in Echtzeit das Zielgewicht jeder Futterkomponente neu und zeigt dies am Display an. Dadurch ist gewährleistet, dass die errechnete Ration auch wirklich präzise geladen wird.

 

Technische Eckdaten

Die Analyse liefert sehr exakte Ergebnisse bei ordnungsgemäßem Einsatz. Die Messabweichungen liegen maximal bei +/- 2 %.
Analysierbare Futterkomponenten:
- Grassilage (0-79 % TM)
- Maissilage (20-49 % TM)
- Heu (87-92 % TM)
- Luzerne (85-94 % TM)
- Sojamehl (88-91 % TM)
- Feuchtmais (44-81 % TM)
- Totale Mischration (32-67% TM)

nir5Eine lohnende Investition

Wer Wert auf optimierte Betriebskosten legt, für den ist jedes Detail in der Fütterung wichtig. Denn Futterkosten machen 40 – 50% der Gesamtkosten in der Milcherzeugung aus. Die Trockenmasse in der Ration mithilfe der NIR-Technologie richtig zu berechnen und zu steuern, lohnt sich also. Denn fehlende Energie aus dem Grundfutter mit teurem Kraftfutter ausgleichen zu müssen, kostet unnötig Geld.

Höhere Futtereffizienz

Ein einfaches Beispiel belegt den finanziellen Nutzen der NIR-Technologie: Idealerweise sollte das Verhältnis produzierter Milch (l) zu gefressener Trockensubstanz (kg) einen Wert von 1,5 haben. Durch die Verringerung der Futterverluste und eine präzise Zuteilung der Rationen lässt sich dieser Wert mit dem NIR-System von SILOKING in der Praxis erreichen. Die Investition amortisiert sich dadurch rasch. (Quelle: Laura Weisz, Cargill Feed and Nutrition)

 

 

 

Die Fütterungsprofis sind überzeugt

Vielfacher Nutzen

Das NIR-System von SILOKING hat die Fütterungsprofis überzeugt. Milchviehbetriebe haben durch die genauere Fütterung einen vielfachen Nutzen:
Futteraufnahme und Milchleistung werden gesteigert, gleichzeitig hat man es mit gesünderen, homogeneren Tieren zu tun. Weiteres Plus: Von einer konstanten Mischung fressen die Tiere eine konstante Menge an Futter. Die Futterreste lassen sich so auf einen niedrigen Wert senken. Eine optimale, gleichbleibend gute Futteraufnahme und Verdauung können dadurch erreicht werden. Die Bakterien im Pansen werden nicht durch Schwankungen bei Nährstoffangebot und pH-Wert ausgebremst.

 

Stimmen aus der Praxis

Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit stehen bei uns im Vordergrund. Auf unserem jungen und modernen Milchviehbetrieb ist deshalb eine schnelle, exakte und verlustfreie Beladung der 150 Tonnen Futter pro Tag auch unter Berücksichtigung des Feuchtigkeitsgehalts des Grundfutters Gesetz. Auf diese Weise können wir die Futterkosten minimieren.

Das ist eine große logistische Herausforderung und wir sind angewiesen auf exakte Mengen und Energiegehalte in der Ration. Die Feuchtigkeitsmessung mit der Nah-Infrarot-Spektroskopie liegt dabei nahe. Wir als Praktiker sind vom Ergebnis des Einsatzes der NIR-Technik überzeugt. Ich weiß genau, wie mein Futterinput ist, da ich die Grundfutterqualität (Trockenmasse) am Silo messen kann, ohne von der Maschine abzusteigen und weiß, welche Futterkomponenten ich ggf. zumischen muss.

Das NIR-System ermöglicht eine genauere Fütterung, dadurch ergibt sich für unseren Betrieb:

  • Steigerung der Futteraufnahme
  • Steigerung der Milchleistung
  • Reduzierung der Futterreste
  • Homogenere, gesündere Tiere

Auf diesem Betrieb mit einer Durchschnittsleistung von 30 Kilogramm pro Kuh konnte durch den Einsatz des NIR-Systems eine Leistungssteigerung um 0,6 kg/Tag pro Kuh erzielt werden. Das entspricht bei einem Milchpreis von € 0,30 /kg und 2.600 Kühen einem Mehrerlös von € 468 /Tag entsprechend € 170.820 pro Jahr. Auf einen 100-Kuh-Betrieb heruntergebrochen bedeutet dies ein Erlös-Potential von € 6.570 pro Jahr, das durch den Einsatz des NIR-Systems im SILOKING Selbstfahrer aktiviert werden kann.

 

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